encyklopädiſche Schule von ſich warf, getaͤuſcht durch die anſcheinende Liebe fuͤr Menſchheit und Weltburgerthum, nach welcher ſie ſtrebte, ganz und gar der Verbreitung dieſer neuen Lehren. Den merkwurdigen Schwindel theilend, der damals die Vernunft eines Theils des franzoſiſchen Adels auf den ſpeculativen Raum der gefaͤhrlichſten Traͤume⸗ reien von Staatenidealen irre fuhrte, beſchleunigte er nach Verhaͤltniß ſeiner Mittel die vorſchreitende Entwickelung der Ideen, die ſpaͤter allen Ariſtokra⸗ tien und allen politiſchen Gewalten ſo verderblich werden ſollten.
Die bitteren Spoͤtteleien, mit denen er ſeine Frau wegen deſſen, was er ihren Aberglauben nannte, uͤberſchuͤttete, hatten auf dieſelbe, ſo lange ſie in Spanien lebte, keinen Einfluß. Die welt⸗ liche und geiſtige Macht der Geiſtlichkeit war da⸗ ſelbſt noch ſo wirkſam, die Gläubigkeit des Volkes noch ſo ſtark, daß Rita, verſunken in dieſe Atmo⸗ ſphäre voll Andacht, umringt von Leuten, die ihre Ueberzeugungen theilten, bei jedem Schritte den aͤußern Symbolen ihrer Religion begegnend, ihren Glauben in ſeiner ganzen Reinheit bewahrte.
Allein als ſie, in Verſailles angelangt, einige Zeit mitten unter den Feſten und Ergoͤtzlichkeiten eines geiſtreichen, vertraulichen und glaͤnzenden Hof⸗ lebens zugebracht hatte, begann dieſer ſtarke Glaube, betäͤubt durch jenen blendenden Wirbel, zu ſchwanken.
Und dann war auch, was das Aeußere betrifft,


