Teil eines Werkes 
62.-66. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 1.-4. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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Schweiß gebadet, ihm die Souveränität ſtreitig machen, die es mit ſeiner lauten, furchtbaren Stimme ſtolz for⸗ dert!

Schmach und unglück dieſen! Denn ſie ſind es, die uns einer Zukunft entgegen treiben, die ſo entſetzlich iſt, daß man kaum wagt, die Augen darauf zu richten!

Wehe denen, die, ſehr verrückt oder ſehr boshaft, mit einigen leeren, doch tönenden Worten: Fortſchritt, Auf⸗ klärung, Wiedergeburt in Frankreich und ganz Eu⸗ ropa die Keime einer entſetzlichen Anarchie ausgeſtreut haben!

Aber Sie ſehen, mein Freund, daß der Unwille mich fortreißt und mich meinem Ziele entfernt.

Ich kehre um.

Ich wollte meine traurige und bittere Ueberzeugung wenigſtens dadurch nützlich machen, den Zuſtand unſerer Zeit zu ſchildern.

Ich verſuchte, ihr Abſcheu vor ihrem Materialismus, ihrer Poſitivität, ihrer Wahrheit einzuflößen, ohne et⸗ was Anderes zu thun, als daß ich in die Kunſt dieſen Materialismus, dieſes Poſitive, dieſes Wahre legte, auf das unſer Jahrhundert ſo ſtolz iſt.

Wenn unter den Stürmen, die uns von allen Seiten bedrohen, ein heitrerer Tag vorauszuſehen waͤre, könnte man dann nicht logiſch hoffen, da man die Nothwendig⸗ keit der Illuſion, der Poeſie und der Größe in der Kunſt, die doch nur der moraliſche Ausdruck einer Geſellſchaft iſt, anerkennt; wolle man auch Poeſie, Illuſion und Größe in den geſelligen und politiſchen Sitten;