Teil eines Werkes 
46.-49. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 5.-8. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
Einzelbild herunterladen

255

Laroſe erkannte zu ſeinem großen Staunen ei⸗ nen von den Pagen des Herrn von Villars, Gaſton von Mercoeur, und ſeinen Begleiter, Claude Tabou⸗ reau, der, auf einem Poſtpferde hängend, ganz au⸗ ßer Athem gekommen war.

Im Namen des Marſchalls, laßt den Wagen halten, gebot der Page; und auf Taboureau deu⸗ tend, fuͤgte er dann hinzu:Der Herr hier wird die Damen begleiten.

Beim falben Dämmerlichte der Nacht erkannte der Brigadier Taboureau, den er ſeit Alais nicht mehr geſehen hatte, und il⸗ indem er ſich der herrlichen Mahlzeit erinnerte, die er auf Koſten Clau⸗ de's gehalten:Ei, das iſt ja der Paſtetenmann!

Ihr ſeid vielmehr der Paſtetenmann, antwor⸗ tete Taboureau,denn wenn ich mich recht erinnere, ſo ſeid Ihr es, der ſie mit ſcharfen Zähnen ver⸗ zehrte, ſagte der Cicisbeo, welcher ſeine gute Laune wiedergefunden zu haben ſchien. Dann zu dem Pagen ſich wendend, ſagte Claude mit mehr Wuͤrde, als man ihm haͤtte zutrauen ſollen:

Herr von Mercoeur, wenn ich in meinem Scherze gegen Sie zu roh war, ſo haben Sie ſich dafuͤr hinläͤnglich gerächt. Aus falſcher Schaam vor Ihrem Spotte wäre ich aus Furcht, fuͤr auf⸗ richtig und tugendhaft zu gelten, beinahe ein Schelm geworden. Aus Furcht, in Paris zum Gelächter einiger kleinen Marquis zu werden, die ich Du nenne, wenn ich ihnen 100 Louisd'ors borge