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Villars bot mir im Namen des Koͤnigs an— ach, mein Freund, Sie kennen mich!“
„Ich verſtehe Sie, ich verſtehe Sie,“ ſagte Claude, indem er Toinon's Haͤnde druͤckte;„ſtets zartſinnig bis zum Uebermaaß; Sie ſollen das Geld haben, das Sie brauchen. Ich will Herrn von Villars um 300 Louisd'ors bitten, als wäre es fuͤr mich; davon laſſe ich Ihnen 200 auszah⸗ len, Sie ſchicken mir Ihren Empfangſchein nach Paris, Duͤpont gibt mir das Geld zuruͤck, und Alles iſt abgemacht.“
„Ich danke Ihnen, ich danke Ihnen tauſend⸗ mal, mein guter und großmuͤthiger Freund. Leben Sie wohl, noch ein Mal, und fuͤr immer!“
„Ach, wie ſchwach ich bin,“ ſagte Taboureau, indem er ſich mit der Hand uͤber die feuchten Au⸗ gen fuhr.„Muth!“
Und der vortreffliche Menſch rief mit erſtickter Stimme, indem er gegen Toinon die Hände aus⸗ breitete:„Leben Sie wohl, armes, theures Kind, leben Sie wohl, und leben Sie nochmals wohl.“
Vom Schmerz zerriſſen warf Toinon ſich Ta⸗ boureau um den Hals, ohne eines einzigen Wortes fähig zu ſein.
Claude ließ endlich ſeinen Thränen freien Lauf,
nahm den Kopf Toinon's zwiſchen ſeine gro⸗
ßen Haͤnde, kuͤßte ihre Stirn, ihre Haare mit dem Ausdrucke der ſchmerzlichſten Zaͤrtlichkeit, machte
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