Teil eines Werkes 
46.-49. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 5.-8. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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„Perr!“ rief Gaſton mit drohendem Tone.

„Herunter mit der Hand! Genug der Unver⸗ ſchaͤmtheit, oder beim Himmel, mein junges Stutzer⸗ chen, ich ſchlage Ihnen die Knochen, als echter Buͤrger, der ich bin, mit Fauſtſchlägen entzwei, da es mir doch einmal verboten iſt, den Degen zu fuͤhren!“ rief Claude heſtig, und bereit, ſeine Koͤr⸗ perkraft zu gebrauchen, um ſich an dem Pagen zu rächen.

In dieſem Augenblicke öffnete ſich die Thur des Zimmers, in welchem ſich der Marſchall von Vil⸗ lars mit der Pſyche beſprochen hatte.

Der Marſchall trat heraus und ſagte zu Claude, deſſen Aufregung er nicht bemerkte:„Mein lieber Taboureau, wollen Sie herein kommen? Unſere Freundin hat Ihnen einige Worte zu ſagen.“

„Das trifft ſich ja ganz wundervoll, Herr Marſchall,“ ſagte Claude mit unterdruͤckter Wuth.

Er folgte dem Marſchall, und ließ den Pagen und die Edelleute ſehr ergötzt durch dieſen Auf⸗ tritt zuruͤck.

Der Cicisbeo trat in das Cabinet des Mar⸗ ſchalls.

„Die Pſyche iſt dort,“ ſagte Herr von Villars, indem er auf eine Seitenthuͤr deutete.„O, wir haben viel Neues; ein unerwartetes Gluͤck! Sie will mit Ihnen ſprechen. Was mich betrifft, ſo