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„Saint⸗Pierre, Saint⸗Pierre,“ ſagte Gaſton, indem er zwiſchen Claude und den Stallmeiſter trat, „beim Himmel, kein Wort weiter! Laßt mich Herrn Taboureau antworten. Wir ſcherzen mit einander, ich greife an, er vertheidigt ſich, und die Waffen muͤſſen gleich ſein.“ Dann wendete er ſich gegen den Cicisbeo, welcher, ſehr wenig bekuͤmmert um den Zorn des Herrn von Saint⸗Pierre, dieſen mit der groͤßten Ruhe anſah.
„Sie ſprechen von Dienſtbarkeit, Herr Tabou⸗ reau ſagte er, par bieu, Sie muͤſſen ſich darauf verſtehen. Sie erklären ſich nicht zum demuthigen Knecht eines Prinzen oder eines Königs, ſondern einer Springerin, die vor einem Jahre Jeder fuͤr einen Thaler auszupfeifen das Recht hatte.“
Der Page hatte richtig gezielt. Taboureau fuhlte den Streich: Er drang ihm ſchmerzhaft in das Herz.
Dennoch ſuchte Claude gute Miene zum böſen Spiele zu machen und erwiderte mit erzwungener Heiterkeit:„Ei, zum Henker, es hat nicht Jeder, wer will, eine ſolche Geliebte.“
Gaſton lächelte triumphirend; er ſtand ſeiner Rache nahe.„Eine ſolche Geliebte!“ wiederholte er.„Ei, zum Teufel, wie verſtehen Sie das, Herr Tourtereau, Verzeihung, Herr Taboureau. Ich hoffe doch, daß Sie Toinon nicht compromittiren wollen, indem Sie ſolche Anſpruͤche vorſchutzen und dadurch Ihr Recht auf den ſchoͤnen Titel des keuſcheſten


