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zu lachen, welches ich Euch liefern werde.— Dann naͤherte er ſich dem Cicisbeo und ſagte mit ſußlichem, ſchmeichelndem Weſen, indem er demuͤ⸗ thig die Augen ſenkte:„Mein Herr, ich habe mich eben etwas heftig gegen Sie geaußert; verzeihen Sie das meiner Jugend.“
Claude war durch dieſes Benehmen geruͤhrt, reichte herzlich dem Pagen die Hand und ſagte: „Ei, mein ſtolzer Federhut, wollen Sie mich wie einen Greis behandeln? Zum Henker, unter jun⸗ gen Leuten, wie wir, ſind kleine Neckereien in der Ordnung; nur ſetze ich eine Bedingung auf un⸗ ſere Ausſohnung,“ fuͤgte der Cicisbeo mit ko⸗ miſcher Wichtigkeit hinzu:„daß Sie naͤmlich bei mir in der rue Sainte- Avoye zu Abend eſſen, obgleich Sie nur bei den Leuten ſoupiren, die Sie kennen.“
„Herr Taboureau uͤberhaͤuft mich mit Guͤte,“ ſagte der Page, mit erheuchelter und ſpoͤttiſcher Ehrfurcht.„Ich werde ſeine koſtbare Einladung nicht vergeſſen, denn ich erklaͤre Euch, meine Freunde,“ fuͤgte er hinzu, indem er die Hand auf Taboureaus Schulter legte und ſich gegen die Gruppe der Edelleute wendete,„ich erkläre Euch, daß ich dieſen Herrn fuͤr den tugendhafteſten und keuſcheſten Menſchen in ganz Frankreich, ja ſogar in der ganzen Chriſtenheit, halte.“
Die Edelleute verneigten ſich tief vor Claude. Dieſer war durch die Uebertreibung etwas ver⸗


