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Ereigniſſe leiten konnten, Toinon die Handhabung derſelben zeigen und ihr dann ſagen: das Geſchick Ihres Geliebten liegt in Ihren Haͤnden; Sie kön⸗ nen ihm das Leben retten und dem Kriege ein Ende machen.
Der Vorſchlag, welchen Herr von Villars der Pſyche zu machen hatte, war ſehr kitzlich. Bei der großen Kenntniß der Leidenſchaften und der Welt, welche der Marſchall beſaß, ſah er leicht ein, daß die innige Liebe des jungen Maädchens fuͤr Tan⸗ ered ihre Seele gelaͤutert und ihre Begriffe erho⸗ ben hatte, und er wollte ihr jetzt eine ſchmachvolle Rolle antragen! Je mehr er aber ſeine Abſicht pruͤfte, deſto mehr erkannte er, daß vielleicht Toinon allein im Stande wäre, ſeinen Plaͤnen zur Wieder⸗ herſtellung des Friedens den gewuͤnſchten Ausgang zu verſchaffen. Er rief daher zu ſeinem Beiſtande alle Huͤlfsquellen ſeines Geiſtes auf, die ihm bei Unterhandlungen ſo wichtige Dienſte geleiſtet hatten, welche ſich allerdings in hoheren Wirkungskreiſen be⸗ wegten, aber kein hoͤheres Intereſſe betrafen; er gab daher allmälig ſeinem Geſichte einen trauernden, theilnehmenden Ausdruck, ſeiner Stimme den Ton väterlicher Guͤte, und da er wußte, daß das beſte Mittel zur Verwerfung der Einwurfe, die man machen kann, iſt, ſie ſelbſt aufzuſtellen, ſagte er zu der armen Pſyche mit melancholiſchem Tone:
„Ehe ich Ihnen vertraue, was mir noch zu ſa⸗ gen bleibt, mein liebes Kind, ehe ich Ihnen ein


