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Hermelinbeſatz. Heilige Familien von Lebruͤn, meh⸗ rere Familiengemälde von Mignard gemalt, einige römiſche Merkwuͤrdigkeiten, bei den Nachgrabungen gefunden, die unlaͤngſt in Arbes und Nimes vor⸗ genommen worden waren, ſchmuͤckten die Zimmer.
In einem der Säle des Hotels ſah man ein
prachtvolles Bild des erſten Präſidenten Wülhelm
von Lamoignon, gemalt von Philipp von Cham⸗ pagne. Die Malerakademie hatte dies Bild Herrn von Baville verehrt, als Dank fuͤr einen beruͤhm⸗ ten Prozeß, den er in ſeiner Jugend gewann und den er fuͤr Girard Van⸗-Opſtal, Mitglied dieſer ge⸗ lehrten Geſellſchaft, fuhrte.
Wenn, wie fuͤr gewoͤhnlich, die Thore der In⸗ tendanz offen ſtanden, heute aber geſchloſſen waren, ſo kam es daher, weil Herr von Baville mit einer gewiſſen innerlichen Feierlichkeit den Geburtstag ſei⸗ nes Vaters beging, des beruͤhmten Wilhelm von Lamoignon, erſten Präſidenten des Parlamentes von Paris, geſtorben 1677.
Dieſes Feſt war eines der edlen Traditionen in dieſer alten richterlichen Familie, in welcher, wie Flöchier fagt, die Mitglieder geboren zu werden ſchienen, um Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zu uͤben, in welcher die Tugend ſich mit dem Blute mittheilte, durch gute Rathſchläge erhielt und durch große Beiſpiele angeſpornt wurde.
Der Bruder des Herrn von Vaville, Chriſtian Franz von Lamoignon, Genergladvokat bei dem Par⸗


