Teil eines Werkes 
46.-49. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 5.-8. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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viel Nachtheil. Alles geräth in Folge ihres ſchänd⸗ lichen Aufſtandes in Verfall.

Das iſt nur zu wahr, rief der Gerber.Seit dieſem Buͤrgerkriege bleiben mir meine Felle auf dem Halſe; man kommt weder aus Barcelona, noch aus Catalonien, ſie zu holen. Man ſollte glau⸗ ben, die Provinz wäre von der Peſt befallen, ſo ſehr fliehen die Ausländer ſie; und doch iſt das Le⸗ der von der hoͤchſten Nothwendigkeit. Große Her⸗ ren, Kriegsleute, Richter, Buͤrger, Alle tragen Stie⸗

fel, Schuhe oder Lederwämmſe. Ach, welche Zei⸗ ten, welche Zeiten! Verwuͤnſcht ſeien die Ketzer! Ja wohl, welche Zeiten! ſagte der Schwie⸗ gerſohn des Meiſter Janet.Ich bin in Gruͤn⸗ ſpan vergraben, und doch brauchen ihn Maler, Apotheker, Chirurgen, Aerzte. Der Gruͤnſpan iſt auch ein Gegenſtand erſter Nothwendigkeit, ſo gut wie das Leder.

Und der Lieutenant ſchnaubte ſich, wobei er ei⸗ nen ſo ſchneidenden, pfeiffenden Ton laut werden ließ, daß der Parfuͤmeur ausrief:

Mein Herr Schwiegerſohn und Lieutenant, ich habe Euch ſchon oft den Artikel 2 des Capitels 5 von der chriſtlichen Wohlanſtändigkeit citirt, welcher von dem Geraͤuſch des Mundes und der Naſe han⸗ delt, und worin ausdruͤcklich empfohlen wird, nie Trompeten, Oboen oder andere Blasinſtrumente mit der Naſe nachzuahmen, indem man ſich auf eine lärmende und unanſtändige Weiſe ſchnaubt, unge⸗