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rakters, die er ſtets bekäͤmpft hatte, ihn unwillkür⸗ lich hin. Er wollte käͤmpfen, er wollte das Kreuz in die eine Pand, das Schwert in die andere neh⸗ men, und ſich unter die Angreifenden ſturzen. Bald aber machte er ſich dieſe kriegeriſchen Neigungen wieder als Gottesläſterung zum Vorwurf, und ver⸗ ſank auf's Neue in einen Abgrund voll Schrecken und Verzweiflung.
Plotzlich wurde das Fenſter ſeiner Celle ein⸗ geſchlagen.
Poul erſchien an demſelben; ſein Bart und ſein Schnurbart waren vom Pulver geſchwaͤrzt; er trug ein Panzerhemd uͤber ſeinem Buͤffelwamms und auf dem Kopfe eine eiſerne Pickelhaube. In der Hand hielt er eine noch rauchende Muskete.
„Das Floß iſt fertig; kommt,“ ſagte er mit leiſer Stimme und ſehr raſch,„kommt ſchnell.“
„Ihr gebt die Abtei und die Gefangenen auf?“ rief der Erzprieſter unwillig.
„Ich habe Alles gethan, was ein Soldat thun kann, nicht mehr, nicht weniger,“ entgegnete Poul. „Kommt, kommt.“— Als der Parteigänger ſah, daß der Abt ſich nicht von der Stelle ruͤhrte, fugte er heftig hinzu:„Jede verlorene Secunde koſtet Euch ein Jahr von Eurem Leben. Wollt Ihr kom⸗ men oder nicht?“
„Nie werde ich die Seelen verlaſſen, die ich der Keterei entreißen ſoll.“
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