Teil eines Werkes 
42.-45. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 1.-4. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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chen. Unſere Bruͤder ziehen ſich hinter die Weiden zuruͤck, bis der Eingang erzwungen iſt.“

Die Fanatiker gehorchten; Esprit⸗Seguier und fuͤnf oder ſechs mit Aerten bewaffnete Kamiſarden blie⸗ ben bei dem Waldhuͤter, und die Palliſaden, ſo an ihrem Fuße angegriffen, wurden mächtig erſchuͤttert.

Die Schießſcharten waren in Mannshoͤhe an⸗ gebracht und wurden jetzt beinahe nutzlos; nur ſehr ſchwer konnten die Mikelets auf die knieenden Ka⸗ miſarden ſchießen.

Endlich gelang es dieſen nach den größten An⸗ ſtrengungen ſich einen Weg zu bahnen. Die Bäume ſturzten praſſelnd nieder und unter dem raſenden Geſchrei der Kamiſarden:„Iſtael, Iſrael!“ Ephraim an ihrer Spitze, erkletterten ſie ſogleich die Truͤm⸗ mer der Palliſadirung und ſtuͤrzten ſich auf die Bruͤcke.

Dieſe Brucke, welche ungefaͤhr 20 Fuß breit und 10 lang war, fullte ſich bald mit Emporern, welche das Thor der Abtei angriffen, das von innen durch die Mikelets, die ſich in das Kloſter zuruͤckge⸗ zogen hatten, verrammelt worden war.

Plotzlich beleuchtete ein heller Schein die Ge⸗ baͤude der Abtei, die Ebene, den Horizont; eine entſetzliche Exploſion erfolgte und die Gewaͤſſer des Tarn traten ſiedend uͤber die Ufer. Die Bruͤcke war auf Befehl Pouls unterminirt worden und ſprang mit einem entſetzlichen Getoͤſe in die Luft,