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es ſchlug 11 Uhr und nur noch die Fenſter in der Abtei blieben erleuchtet.
Plotzlich wurde die Stille der Nacht durch ei⸗ nen dumpfen, fernen Lärm getrubt.
Dieſer Lärm naͤherte ſich, wurde beſtimmter: es war der Fußtritt einer großen Menge Menſchen; eine ſchwarze Maſſe zeigte ſich an dem Saume des Horizontes; die kreidige Weiße des Weges von Fleſſinet verſchwand bald unter den finſtern, ſchwei⸗ genden, eilenden Fluthen der Menge, welche ſich ſchnell in die Ebene ergoß, wie ein Strom, der die Ufer uͤbertritt.
Plötzlich rief eine ſtarke, kräſtige Stimme:„Halt, Bruͤder!“
Die Maſſe hielt ſchweigend, ungefähr 500 Schritt von der Abtei, an. Ephraim, denn er war es an der Spitze von 2000 bewaffneten Holzhackern und Bergbewohnern, die er auf der Ebene von Rhan⸗ Jaſtri verſammelt hatte;— Ephraim beſtieg eine Er⸗ höhung, von welcher er die Verſammlung uͤberragte. Ichabod, ſein junger Prophet, ſtand neben ihm, blaß, abgemagert, athemlos durch den anſtrengenden Marſch.
Waͤhrend des Weges hatte Ephraim ihn nicht verlaſſen; das wilde Kind wurde immer mehr und mehr von dem Einfluſſe des Waldhuͤters eingenom⸗ men, wie dieſer von dem ſeinigen.
In den Augen des Waldhuͤters von Aygoal war Ichabod heimgeſucht von dem Herrnz
in den Augen Ichabods war Ephraim einer von den
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