Teil eines Werkes 
42.-45. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 1.-4. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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Defilés am Saume eines Gcehoͤlzes eine ziemlich große Menge unbewaffneter Menſchen erblicke. Mein Capitain commandirte Halt und ſchickte mich auf Recognoscirung voraus. Ich fand ungefähr hun⸗ dert Bauern und Bergbewohner, welche mit ent⸗ bloßtem Kopf einem ſchwarz gekleideten Manne zu⸗ hoͤrten, der ihnen predigte.“

„Welche Verwegenheit! Am hellen Tage! Bis unter den Augen der Truppen!“ rief der Abt.

„Noch iſt die Verwegenheit nicht daz die koͤmmt erſt ſpäter, Ihr ſollt ſchon ſehen,“ erwiderte trocken Laroſe.„Ich kehrte im Galopp zuruͤck, dem Mar⸗ quis zu melden, daß eine Predigt gehalten wuͤrde.“ „Nimm 10 Dragoner mit, ſagte mein Capitain, und jage die Narren auseinander; leiſten ſie Wi⸗ derſtand, ſo reite ſie nieder, aber laß nur im hoͤch⸗ ſten Nothfall ſchießen, denn dieſe Metzeleien em⸗ poͤren mich.“— Ich nehme 10 Mann mit mir und reite vorwaͤrts; der Prediger ließ ſich nicht ſtö⸗ ren.— Im Namen des Koͤnigs, rief ich ihnen zu, zieht Eure Hoſen ſtramm, und macht, daß Ihr fort kommt, Canaillen; wo nicht, ſo ſollt Ihr die Hufe unſerer Pferde fuͤhlen.—„Zieht Eures We⸗ ges, mein Bruder, und laſſet in Frieden die Soͤhne des Herrn, ſeine Barmherzigkeit anflehend fuͤr die Lei⸗ den, die ſie erdulden,“ ſagte der Prieſter.—„Wie, ich ſoll meines Weges ziehen, Keterhund!“ ſchrie ich, indem ich auf ihn zuritt, um ihn beim Kragen zu faſ⸗ ſen;„erſt wenn ich Dich an den Schweif meines