Teil eines Werkes 
42.-45. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 1.-4. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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„Und ich werde Dir ſelbſt hundert Streiche mit dem Ochſenzimer, geben, wenn Du es wagſt, noch ein Mal von Deinem Giftragout zu ſprechen und es an meinen Soldaten zu probiren. Verſtehſt Du mich?“

„Ich verſtehe vollkommen, mein gnͤdiger Ca⸗ pitain, obgleich nichts unſchuldiger iſt, als das kleine Mittelchen, das ich Euch vorſchlug.“

Der Capitain wollte ſeinem Unteroffiziere ſehr derb antworten, als auf dem Hofe ein großer Larm entſtand. Poul verließ ſeine Eelle, und ſah den Brigadier Laroſe, von Mikelets umgeben. Er ſtieg vom Pferde, war blaß, mit Blut und Staub be⸗ deckt; ſeine in Unordnung gerathene Uniform und ſeine geſchwaͤrzte Muskete, die am Sattel hing, verriethen hinlaͤnglich, daß zwiſchen den Aufruͤhrern und den Dragonern ein Gefecht Statt gefunden ha⸗ ben mußte.

Der Brigadier ſchien zornig und betruͤbt.

„Draͤgt mich doch nicht ſo!“ ſagte er, indem er die Mikelets heftig zuruckſtieß, welche ihn neu⸗ gierig umſtanden und mit Fragen beſtuͤrmten.„Ich habe nichts Gutes mitzutheilen, und Alles, was Ihr bekommen koͤnnt, ſind einige derbe Puff. Wenn Ihr mich nicht zu dem Erzprieſter laßt,—

Der Capitain Poul drängte ſich— ſeine Mikelets und fragte den Brigadier, was er fuͤr Neuigkeiten braͤchte.

„Das will ich dem Herrn Erzprieſter ſagen⸗