Teil eines Werkes 
42.-45. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 1.-4. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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„Ei, das iſt der Herr Feuer.“

„Du erinnerſt mich in der That daran, daß der Weizen auf der Ebene von Pont de Mont⸗ Vert auf den Befehl des Intendanten niederge⸗ brannt werden ſoll.“

„Dadurch könnt Ihr Euch von Eurem Truͤb⸗ ſinn befreien, mein gnädiger Capitain. Die Nacht ſcheint ſchoͤn werden zu wollen? Die Flamme wird ſich dadurch nur noch heller und glaͤnzender ausneh⸗ men; das wird, Gott ſei bei mir, ein wahres Erndte⸗ und Freudenfeuer werden. Die Geſchichte wird unſere Leute etwas aufheitern, die ohnehin melancholiſch zu werden anfangen.“

„Weißt Du was?“ ſagte Poul nach kurzem Sinnen.„In dem tuͤrkiſchen Kriege ließ der Feld⸗ marſchall Buttler ſechs polniſche Reiter mit dem Steigriemen zu Tode peitſchen, weil ſie ein reifes Kornfeld auf dem feindlichen Gebiete vernichtet hatten.“

„Aber der Feind war ein Muſelmann, Capi⸗ tain, und die Prieſter ſagen uͤberall, daß die Ketzer noch tauſendmal verdammter und verdammungs⸗ werther ſind, als die Tuͤrken.“

„Das iſt moglich; ich bin kein Theolog. Aber zum Teufel mit dem Aufenthalte hier; ich fuͤhle

mich ganz matt und krank.“

Dieſe Klage des Capitain Poul erweckte die mediziniſchen und pharmazeutiſchen Neigungen ſei⸗ nes Unteroffiziers. Getreu ſeiner Gewohnheit, aus