Teil eines Werkes 
15. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 5. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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reits einmal ſchuldig machte, die Befehle des Com⸗ mandanten auf dem offenen Deck zu unterbrechen, um ſelbſt ein Manover zu commandiren, welches dem Heil der Corvette gefaͤhrlich werden konnte. Aber was iſt dieſes Vergehen gegen die andern? Denn in dieſem abſcheulichen Proceſſe verſinken wir von Abgrund in Abgrund. Hoͤren Sie, meine Herren: Im Augenblicke der hoͤchſten Gefahr ver⸗ gaß der Angeklagte, geblendet durch eine egoiſtiſche Liebe fuͤr ſeinen Sohn, die Achtung, die er dem Commandanten ſchuldig war, und die am Bord herrſchende Ordnung ſo weit, von dem Capitain den Befehl zu fordern, den Aſpiranten, ſeinen Sohn, gegen allen Schiffsgebrauch zu retten. Aber wie weit ließ der Angeklagte ſich hinreißen, als der brave Commandant mit der kalten Unbeug⸗ ſamkeit, welche dem Seemann geziemt, ihm die Erfuͤllung ſeines Verlangens verweigerte?— Der Lieutenant, Peter Huet, meine Herren, zog den Dolch, und fuͤhrte damit einen Stoß nach ſeinem Capitain, im Angeſichte der ganzen Equipage, in einem jener entſcheidenden Augenblicke, wo die vollkommenſte Subordination, der unbedingteſte Gehorſam allein das Fahrzeug zu retten vermoͤgen. Sie zittern, meine Herten, Sie zittern vor Ent⸗ ſetzen: Wie werden Sie es erſt dann, wenn Sie von einem andern Frevel hoͤren! Die Corvette iſt abermals in Gefahr, durch die Unwiſſenheit eines Offiziers von der Quartierwache. In dieſem kri⸗ 3*