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Alles was mir geblieben iſt.— MNimm meinen Sohn mit Dir; ſperre ihn ein, bewache ihn, im
Guten oder mit Gewalt; doch daß ich ihn nicht
mehr ſehe. Mein Urtheil wird heute geſprochen
und morgen vollſtreckt. Du begreifſt, Gratian 66
„Ja, Lieutenant,« ſagte der Matroſe mit fe⸗ ſter Stimme.
Die Thuͤre oͤffnete ſich: ieutenant, das Kriegsgericht iſt verſammelt,« ſagte der Capitain⸗ d'armes.
„Ich kommez« erwiderte der Lieutenant. Der Unteroffizier ging.
Da nahte der arme Vater ſich ſeinem Paul, der noch immer ohnmaͤchtig war, und umarmte
ihn mit herzzerreißendem Schmerz.
Lebe wohl! lebe wohl! mein Paul, mein Kind! Lebe wohl fuͤr immer! Ich werde Dich nicht mehr ſehen; nie, nie!— Und doch!— O doch!— Bald vielleicht!— Wie ich leide!
Welche Grauſamkeit!— Aber jetzt iſt es un⸗
moͤglich! Meine eigenen Geſtaͤndniſſe haben die Anklage beſtaͤtigt; es ſind Zeugen da, und Alles iſt aus.— Ruͤckſchreiten iſt nicht mehr moͤglich! — Lebe wohl, noch ein Mal, Paul, mein Kind, lebe wohl! Sterben ohne daß Du mich noch ein Mal umarmt haſt!— Es iſt entſetzlich— entſetzlich!«
Und der Ungluͤckliche ſuchte die Lippen ſeines Sohnes, kuͤßte deſſen Haare, deſſen Stirn, und


