Teil eines Werkes 
15. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 5. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Menſchen nennend, der ſie nicht liebte, und den ſie mir vorzog, der ich ſie ſo innig liebte! Ich bin noch nicht 16 Jahr alt, und ſchon iſt die Welt oͤde und wuͤſt fuͤr mich; ich habe nur noch Dich, Dich allein! Und, um einen feigen und dummen Menſchen achtungswerth erſcheinen zu laſſen, luͤgſt Du, der Du ſo brav und redlich biſt; forderſt einen ſchmachvollen Tod, den Du nicht verdient haſt!

Paul, ich thue meine Pflicht.«

Deine Pflicht! Das iſt abſcheulich; Deine Pflicht! Ja, auch Du beweiſeſt es mir, daß auf der Erde Alles nur Egoismus iſt! Weißt Du wohl, Vater, daß ich an Deiner Liebe zu mir zweifeln koͤnnte 24 O! mein Paul! mein Kind! welch eine Aeußerung!«« erwiderte der arme Vater, und Thraͤnen ſturzten ihm uͤber die Wangen.

»O! Verzeihung, mein Vater! Verzeihung, mein Vater! Aber hoͤre mich, hoͤre Deinen Paul, den Du ſonſt ſo ſehr liebteſt; es iſt ja fur Dich, um Dich zu bewegen, daß Du lebeſt, weshalb ich Dir dieſes ſage.«

Aber ungluͤckſeliges Kind, Du toͤdteſt mich jaz das iſt eine entſetzliche Marter. Koͤnnte ich denn auch jetzt noch umkehren, wenn ich ſelbſt wollte? Es iſt ein Vergehen, welches vor den Augen der ganzen Equipage ſich zugetragen, eine Klage, eine. erwieſene und durch mich ſelbſt eingeſtandene That⸗.