Teil eines Werkes 
14. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 4. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Da fuͤhlten jene Matroſen, die noch eben erſt

ſo hart, ſo gottlos, ſo grauſam geweſen waren,

ſich von religioͤſer Dankbarkeit durchdrungen.

Die armen Leute! Ihre durch lange Leiden entmuthigte Seele konnte ſo große Freude nicht ertragen; die Freude uͤberwaͤltigte ſie, und ſie em⸗ pfanden das Beduͤrfniß, ſich durch ein Gebet des Dankes und der Liebe Luft zu machen.

In dem Augenblicke, als die Bretagner einen Geſang, zum Danke unſerer lieben Frau von der guten Huͤlfe, ſingen wollten, rief Peter:

Auf die Knie, Kinder, auf die Knie lg

Und alle knieten nieder, ihre gluͤhenden Au⸗

gen fuͤllten ſich mit Thraͤnen, und es war ein er⸗ habenes Schauſpiel, dieſe bleichen, leidenden, er⸗ ſchoͤpften Menſchen zu ſehn, welche zitternd ihre abgemagerten Haͤnde falteten, um Gott fuͤr dieſe Huͤlfe zu danken.

Majeſtätiſch war das einfache Gebet dieſer

unerſchrockenen Menſchen, welches ſich in der Mitte der unabſehbaren Wogen erhob, um die aufge⸗ hende, erhabene Sonne zu begruͤßen.

Sie glaubten eine gottliche Weiſſagung in dem Glanze dieſes flammenden Sternes zu erblicken, ihnen nach der dunkeln Nacht, die ſie uͤberlebt, Geduld, Ruhe und Frieden fuͤr ihre entſetzlichen Leiden zu bieten.

Und die Fregatte ſteuerte vollem Winde auf das Floß los. Wir verlaſſen das