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*O, Szuffiel« ſagte ſie, den Kopf in beide Haͤnde bergend.
v»Sind Sie leidend, mein Fraͤulein?e4 fragte er mit eiſiger Kaͤlte.
vDas fragen Sie, Szaffie?6 fragte Alice leiſe. Was bleibt mir jezt noch? Die Schande læ
vFinden Sie nicht, mein Fraͤulein, daß in dem Herzen der Frauen die Liebe nur eine ſehr untergeordnete Stelle einnimmt? Zuerſt die Tu⸗ gend; dann, der Anſtand; dann, die Ruͤckſichten; dann, was weiß ich noch Alles; und hinter alle dem her kommt erſt die Liebe. Und doch nennen Sie ſie noch Schande! Wahrlich, die Frauen wenden das lebhafteſte Gefuͤhl ihres Geiſtes und und ihrer Seele nicht dazu an, zu lieben, ſondern ſich ein Syſtem fuͤr ihre Leidenſchaften zu ordnen, ſich eine bequeme, beſcheidene Liebe zu bilden, eine ruhige Neigung, welche nach den Pflichten oder Vergnuͤgungen an die Reihe koͤmmt. Für jedes iſt ein Tag, eine Stunde. In ihrem Merkbuche lieſt man: Zu der und der Stunde will ich meine Pflichten als Maͤdchen, als Gattin, vergeſſen. Iſt die Stunde voruber, ſo betet man ſeine Mutter, ſeinen Gatten wieder an, und ſagt: Mutter, ſegne deine Tochter. c4
Alice glaubte zu traͤumen. Dieſer kalte Scherz ſetzte ſie in Verwirrung; das arme Kind wußte nicht, was es antworten ſollte.
vvIch,«x fuhr Szaffie fort, vywenn ich von


