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welche man ſtets ſo findet, wie man ſie ſich vor⸗ ſtellt.«6
Ei, Paul, was hat das zu ſagen? Die Weisheit iſt Ihnen ſeit jenem Tage ſchnell ge⸗ kommen, mein Kind.«
vJa, 4 entgegnete Paul ſpitzig, mit bitterem Lächeln, v„das koͤmmt daher, weil ich jetzt wuͤr⸗ dig bin, Sie zu verſtehen. Ja, ich beginne, an Allem zu zweifeln, an mir ſelbſt. 44
Paul, das iſt ein großer Schritt.«— vJa, an Allem zu zweifeln, mein Herr; mich
zu fragen, ob es nicht unmoͤglich ſei, daß ein Eid,
den man auf die Aſche eines Todten abgelegt, auf eine heilige Erinnerung,— aber ſagen Sie mir, Sie, den die Erfahrung unterrichtete: um von ei⸗ nem Weibe geliebt zu werden, iſt es wohl nicht genug, redlich und treu zu ſein, nur fuͤr daſſelbe zu leben, in ihm ſeine Zukunft, ſeinen Glauben, ſeinen Gott zu erblicken?— Nicht wahr, das iſt
nicht genug? Aber, aus Barmherzigkeit! Ant⸗
worten Sie! Antworten Sie! 44
Hoͤren Sie, Paul. Denken Sie ſich einen Mann, von ausgezeichnetem Geiſt, von vollkom⸗ mener Schoͤnheit, von koͤniglichem Reichthum, von der groͤßten Herzensguͤte. Nun gut! Paul—4
vAber, mein Herr, iſt denn das Alles er⸗ forderlich, um geliebt zu werden?«6
Das Alles, Paul, ſchuͤtzt oft noch nicht da⸗


