Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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»So l« ſagte der Faͤhnrich und ſetzte ſeinen Spaziergang fort, nachdem er geboten hatte, ſich etwas weniger laut luſtig zu machen.

Der Raum eines Schiffes iſt der unterſte Theil

des Fahrzeuges; er iſt ſeiner ganzen Ausdehnung nach in verſchiedene Abtheilungen und Unterab⸗ theilungen getheilt, in denen das Pulver, das Tauwerk, der Wein und der Zwieback aufbewahrt werden; er iſt ein Magazin, aus welchem fort⸗ waͤhrend geſchoͤpft wird; er iſt die unterirdiſche Stadt, welche der obern Nahrung giebt. Hier lebt eine eigne Bevoölkerung; denn die Raͤumer erſcheinen ſehr ſelten auf dem Deck, beſorgen die angeſtrengteſten Arbeiten, und leben in einer ewi⸗ gen Dunkelheit. Wie bekannt, legt man denen, die ein einſames, abgeſondertes Leben fuͤhren, die uͤbernatuͤrliche Faͤhigkeit bei, im Buche des Schickſals zu leſen. Auf dem Lande ſind die Eremiten, die Schaͤfer, im Beſitz dieſer Gabe, auf dem Meere aber die Raumleute.

Will Jemand die Zukunft erforſchen, muß er die Raͤumer beftagen.

Iſt irgend etwas verloren gegangen, wendet man ſich an den Raͤumer; dieſer muß es entwe⸗ der durch ſeine ubernaturlichen Kenntniſſe entdecken, oder er weiß vielleicht auf natuͤrlichem Wege den Verſteckort, deren es in dem untern Raume des Schiffes ſo viele giebt.

Ueberraſcht irgend eine meteorologiſche Vorbe⸗

Salamander. II. 8