Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Hier verriethen die Zuhorer ihre Ueberraſchung und ihre Verwunderung durch die kraͤftigſten Fluͤche.

Meiſter Bouquin laͤchelte, ſchob die ungeheure Prime, die ſeine Backe fullte, zurecht, und fuhr fort: Nun, ſeht Ihr, meine Jungens, mit dieſem Schiffe ſegelte der gruͤne Lootſe; und das hätte man ſehn ſollen! In dem furchterlichſten Sturme, bei einem Gewitter, daß man haͤtte glauben ſollen, das Meer muͤſſe in Brand gerathen, bedeckte er ſich mit allen Segeln, als wenn wir den guͤn⸗ ſtigſten Wind haben. Und was waren das fuͤr Segel, Burſche! Was waren das fuͤr Segel! Der gruͤne Lootſe haͤtte in ſein kleines Bramſegel eine ganze Flotte von 100 Schiffen aufnehmen* koͤnnen, und dann die vier Ecken zuſammenknù⸗ pfen, wie ein Schnupftuch, in welches man Ma⸗ ronen thut; und das Alles hatte er mit der groͤß⸗ ten Leichtigkeit in der Hand getragen.

Der gruͤne Lootſe verfolgte alſo den kleinen Sloop, den armen kieinen Sloop, welcher weiß und golden war, und himmelblaue Segel hatte. Dieſer floh und floh, und ſette Segel uͤber S⸗ gel auf; aber bah! Was half das? Der grune Lootſe ſegelte immer vorwaͤrts, obgleich er haͤufig unten auflief, denn das Meer war nicht tief ge⸗ nug fuͤr ſeinen Kiel. Er half ſich dann mit ei⸗ nem Bootshaken vorwaͤrts, den er auf den Grund des Meeres einſetzte. Ihr koͤnnt wohl denken, was