Teil eines Werkes 
12. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 2. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
Einzelbild herunterladen

34—

gekommenen ſchrieen, indem ſie ſich in die Mitte des wuͤthenden, unerbittlichen Gefechtes warfen.

Dieſe unerwartete Verſtaͤrkung, der Ton von La Joie's Pfeife, Pauls Stimme, dies Alles ver⸗ einigte ſich, den Matroſen ſolche Kraft, ſolche Ent⸗ ſchloſſenheit zu verleihen, daß der Kampf ſchnell eine andere Geſtalt annahm, nur noch einen Au⸗ genblick dauerte, und ſich zum gaͤnzlichen Vortheil des Salamanders entſchied. Die Matroſen, welche ſtets Stricke und Taue bei ſich fuͤhren, banden die Provengalen, die noch allenfalls zum Kampfe faͤhig geweſen waͤren, und es gab deren nicht viele; dann ging man in das untere Geſchoß hinab, wo die Frauen meiſtens in Ohnmacht lagen und die Betrunkenen hart, feſt und ruhig ſchliefen; denn im Augenblicke des Beginnens der Gefahr hatten ſie ihre Kameraden hier hinab getragen. Die a⸗ men Menſchen beſchwerten ſich ſehr daruͤber, daß man ſie ſo bald weckte.

»Seid Ihr unausſtehlich!« ſagte Einer. „Koͤnnt Ihr Euch denn kein Vergnuͤgen machen, ohne ſolchen Spectakel, wie dort oben 24

vDas iſt auch wahr; macht Euch ein Ver⸗ gnuͤgen, aber laßt die Andern ruhig ſchlafen.«4

vUnd ſchießt nicht mehr ſo viel,« ſagte ein Dritter, indem er ſich dehnte und ſich auf die an⸗ dere Seite legte, um weiter zu ſchlafen.

„La Joie,« ſagte Paul, vlaß ſie nach den Booten tragen und dort einpacken. 4