32—
ſete Haut hier laſſen, ſo ſollen ſie die ihrige doch auch nicht behalten.« Zugleich ſturzte er ſich auf Proſerpinen und
rief: „Ich bin dieſen Abend galant, ich will viele Geliebte umarmen l4
Und von einer Seite kaͤmpfte man nun mit der Wuth und Erbitterung der Verzweiflung, auf der andern mit der Ueberzeugung eines Sieges, den die Matroſen nicht lange mehr ſtreitig ma⸗ chen konnten.
Es war eine entſetzliche Schlachterei. In der That gab es Roth, wie die Koͤnigin von Saba geſagt hatte.
Und beim ſanften Scheine des Mondes ſah man eine lachende Landſchaft, bluͤhende Orangen⸗ haine, einen kleinen Bach, welcher ſich durch eine gruͤne Wieſe ſchlaͤngelte; in dem Laubwerke der Roſenlorbeeren blitzte das Feuer der Johannis⸗ wuͤrmchen, und die Nachtigall floͤtete ihr ſanftes, klagendes Lied.
Aber die Stimme der Nachtigall ertoͤnte nicht mehr allein; ein anderer Ton, ſcharf, durchdringend, ſchneidend, ſchallte jetzt durch die Stille der Nacht.
Und dieſer Ton naͤherte ſich immer mehr, wurde immer ſtaͤrker, lebhafter, ausdrucksvoller.
Es war der Ton einer Pfeife, am Bord de Salamander wohl bekannt..


