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Es war eine gewaltige, finſtere Farbe, leben⸗ dig, ſchneidend, grell; ein Farbenton von unend⸗ licher Wirkung und Kraft: Denn auf den Geſich⸗ tern wurde das Weiß purpurn, das Purpur vio⸗ lett, das Violett blau. Die Augen glaͤnzten nicht, ſie flammten. Die Adern waren nicht aufgeſchwol⸗ len, ſondern ſtrotzten krampfhaft bis zum Zerſpringen. Und das iſt noch nicht Alles. Die Orgien haben auch eine eigene Geſtalt, wie ſie eine eigene Farbe haben. Die Koͤrper ſcheinen kein Knochengebaͤude mehr zu haben, ſo ſinken ſie in einander, in ſich ſelbſt zuſammen; und das iſt Schade, denn wahrlich, die Zeichnung verliert dadurch; wenn aber die Zeichnung mit der Farbe uͤbereinſtimmte, wäre das Ganze goͤttlich. Selbſt die Atmoſphaͤre veraͤndert ſich; ſie wird neblich, heiß, rothgefaͤrbt und verſchleiert das Ge⸗
maͤlde, ihm dadurch einen phantaſtiſchen Eindruck verleihend.
Wie doch die Natur zuweilen ſich darin ge⸗ fallt, die Anlagen des Menſchen zu vervollkomm⸗ nen! Die wuͤrdigen Matroſen des Salamander, ſchon ſo glucklich begabt, um eine großartige Muſik zu machen, ſind es nicht minder, um ein Ge⸗ maͤlde darzuſtellen, ein Gemaͤlde, deſſen Zeichnung wahr und kraͤftig, deſſen Ton ausdrucksvoll iſt.
Man kann daher auch ſagen: brave Maler, geboren fur ſolche Malerei!
Ihr habt gehoͤrt; ſeht nun auch!


