Teil eines Werkes 
13. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 3. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
Einzelbild herunterladen

halten werde. Ihr Vater muß bei meiner Tante um meine Hand werben; ſie wird gewiß einwil⸗ ligen. Dann, Paul, verlaſſen Sie mich nicht einen Augenblick mehr; Sie werden das Recht haben, mich nicht mehr zu verlaſſen, denn wir werden hier verlobt werden, und Sie werden dann bei mir ſein, immer, immer bei mir ſein. Hoͤren Sie, Paul? Wollen Sie das?4

Paul war trunken, toll, außer ſich vor Freude; ſein Traum verwirklichte ſich; das anbetungswuͤr⸗ dige Weib, in dem er die Tugenden ſeiner Mutter lieben ſollte, ſeinen Glauben, ſeinen Gott, es war da: es war Alice, Alice, welche ihm ſagte: dich liebe Dich;« Alice, welche ſagte: vich ziehe Dich, Du armer Juͤngling, vor.« Sie liebte ihn, ſie hatte es ihm ja geſagt.

Paul fand kein Wort ihr zu erwidern. Auf den Knieen vor ihr liegend, die Haͤnde faltend, ſchien er zu beten.

Dann ſturzte ein Strom von Thraͤnen uͤber ſeine Wangen, und er ſtammelte die Worte:O, Alice! O, meine Mutter! Du haſt mich erhoͤrt!«

Alice vermochte kaum zu athmen. Durch dieſen niSer glaubte ſie der Liebe zu entrinnen, die Bie fuͤr Szaffie empfand, ohne ſich davon Rechenſchaft geben zu koͤnnen. Dieſes Geſtaͤndniß erhob zwiſchen ihm und ihr eine Schranke, die ſie nicht mehr zu uͤberſpringen wagen durfte. Als Braut Pauls, aus eigner Neigung mit ihm