Teil eines Werkes 
13. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 3. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Dann ergriff er die Hand Alice's, deren Au⸗ gen von Thraͤnen erfuͤllt waren, und fuhr mit ſanfter, eindringender Stimme fort:

Aber ich denke mit Freude und Trauer daran, daß es fuͤr Sie eine Zukunft des Gluckes giebt. Ja, Alice, es giebt eine Seele, welche die Schwe⸗ ſter der Ihrigen iſt; ein Herz, welches Ihnen zu⸗ ruͤckgeben kann, was Sie ihm gewaͤhren; ein Knabe, in der Morgenroͤthe des Lebens wie Siez rein, vertrauend und gefuͤhlvoll wie Sie, ſchoͤn wie Sie. Und er liebt Sie, Alice; lieben Sie ihn wieder; Sie muͤſſen ihn lieben. Und den⸗ noch, Alice, wenn neuer Schmerz in meinem Her⸗ zen Raum gewinnen koͤnnte, ſo wuͤrde er jetzt mit meinen Tagen wachſen; doch mein Herz iſt voll.

Wiſſen Sie, Kind, welch ein bitterer Schmerz darin liegen muͤßte, ſich zu ſagen: Da iſt es endlich, das unſchaͤtzbare Gluͤck, der Traum mei⸗ nes ganzen Lebens, der Traum, von welchem ich ſelbſt nicht mehr traͤumen kann, von Andern er⸗ reicht? O Alice, Sie wuͤrden meinen Haß verſtehen, litten Sie, was ich leide!«

Eine Thraͤne fiel auf die Hand Alice's, welche, kaum athmend, unwillkuͤhrlich ausrief:

vvUnd wer, mein Gott, ſagt Ihnen denn, daß ich gluͤcklich bin?66

Und ſie brach in Thraͤnen aus, denn der Auftritt ging uͤber ihre Krafte.

Als Frau von Blene auf das Deck kam,

Salamander. III.