Teil eines Werkes 
13. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 3. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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inniger Zaͤrtlichkeit, welche man ſich nur in ſol⸗ chen Augenblicken giebt;— dies Alles nur wegen eines dicken niedernormaͤnniſchen Renegaten, der ſeinen Kornhandel friedlich trieb; ſo viele gluͤhende Gefuhle gezwungen, ſich mit einem Schlage ab⸗ zukuͤhlen!— das war, ich wiederhole es, etwas Trauriges fuͤr Maͤnner, welche, ſchon im Voraus darauf gefaßt, ihr Leben zu opfern, den ſchwerſten Moment uͤberſtanden hatten, den erſten nehmlich, und nur noch den guͤnſtigen Ausgang eines Kam⸗ pfes erwarteten, der in Friedenszeiten ſo ſelten iſt.

Daher waren auch alle Stirnen finſter und gefurcht.

Beſonders Paul verbarg ſeinen Verdruß nicht, eine ſo ſchoͤne Gelegenheit zur Auszeichnung unter den Augen Alice's verloren zu haben. Der arme Menſch ſprach ſeine Klagen mit einer Bitterkeit aus, die Szaffie auffiel.*

Szaffie hatte den Character Pauls bereits be⸗ merkt. Dieſe freimuͤthige, gluͤhende Natuͤrlichkeit ſtach gegen die verderbten Baſtardcharactere, die er bisher kennen gelernt hatte, ſo ſehr ab, daß er das Verlangen fuͤhlte, dies ſo neue, ſo offene Herz zu verderben.

Durch eine hoͤlliſche Bosheit getrieben, wollte Szaffie dieſe junge Seele ausdoͤrren— Andere

wuͤrden ſagen aufklaͤren— und das, weil ſeine

eigene ausgedörrt war; er wollte dem armen Juͤng⸗ linge ſeine poetiſchen Illuſionen, durch welche er