kennte, wuͤrde er gewiß nicht an der Menſchheit zweifeln!— 66 Ein freundliches Lächeln Alice's belohnte dieſen kindlichen Glauben.
„Sein Blick,« ſagte Frau von Blène, vhat etwas Verfuͤhreriſches, was man ſich ſelbſt nicht zu erklaͤren weiß.«
v„Ich wiederhole es, 46 fiel Alice ein: Hpich bin überzeugt, daß dieſer Menſch entweder ſehr boshaft, oder ſehr ungluͤcklich iſt.«4
und Sie blieb nachdenkend und traͤumeriſch.
WVielleicht alles Beides« ſagte der Doctor; „das will ich ſchon erfahren, wenn Gott mir mei⸗ nen Wunſch erhoͤrt, und ihm eine recht derbe Krankheit ſchickt.«
„Meiner Treu! Was er ißt, wird ihn nicht krank machen 46 ſagte der Marquis. vAußer einem tuͤrkiſchen Reisbrei, den ſein eigener Koch ihm bereitet, ißt er faſt gar nichts; er trinkt nichts, als das verwuͤnſchte Gebraͤude, welches ſein Kammerdiener ihm macht: kalten Thee mit etwas Champagner vermiſcht.«4
„Welch ein Getränkl« rief der Doctor. Aber ſehen Sie, Commandant, es iſt vielleicht, weil er ſonſt zu viel gelebt hat.4
„Ei, was wollen Sie 64 ſagte philoſophiſch der gute Marquis; vman kann nicht ſein und geweſen ſein—66 vUnd dennoch werden wir eine Partie Schach


