Teil eines Werkes 
13. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 3. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Du gehſt nach Smyrna, brave Corvette, nach Smyrna, der reichen Stadt des Orients, der Stadt von Gold und Sonne, der Stadt mit den grun und rothen Kiosks, mit den Marmorbaſfins, erfuͤllt von klarem, wohlriechendem Waſſerz mit den kühlen Schatten der Maulbeer-, Feigen- und Palmbaͤume; der Stadt der Harems und der Traͤgheit, des Opiums und Faffees, der vollkom⸗ menen Stadt, wenn es je eine gab.

Oh! uͤber das Leben des Orients! Ueber das Leben des Orients! Einzige Exiſtenz, welche nicht eine lange Taͤuſchung iſt! Denn dort herrſcht nicht das Gluͤck der Theorie und ſpeculative Gluͤckſelig⸗ keit; nein, nein, dort iſt Alles wahres, wirkliches, erwieſenes Gluͤck!

Und man glaube nicht etwa, dort nur eine Reihenfolge von Vergnuͤgungen, rein materiell, anzutreffen. Im Gegentheil iſt es das geiſtige Leben, wie jedes traͤge, contemplative. Denn, kennt man einen Orientalen, der nicht Dichter waͤre? Schoöpft er nicht aus der Dichtkunſt oder Trunkenheit? denn Trunkenheit iſt zufaͤllige Poeſie. Schoͤpft der Orientale nicht ſeine Poeſie aus drei Quellen: aus ſeinem Tabak, ſeinem Kaf⸗ fee, ſeinem Opium?

Die Proeſie der Pfeife iſt eine luftige, leicht und vergaͤnglich, wie der wohlriechende Duft, der ihr entſteigt. Sie iſt eine verwirrte Harmonie, ein leichter Traum, ein Gedanke, den man ver⸗

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