Teil eines Werkes 
13. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 3. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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Raummeiſter, der davon keineswegs ſprach, vſo ſchaffe ein Bidon herbei, gleichviel wovon, denn ich habe einen trocknen Huſten, und der Doctor ſagt, ich duͤrfe den durchaus nicht vernachlaͤſſigen. Du weißt, daß ich nicht meinetwegen, ſondern wegen des Doctors, den wir Alle wie einen Va⸗ ter lieben, zu trinken von Dir fordere; denn vor allen Dingen muß ich meinen leidenden Magen befriedigen, das wird dem Doctor Ehre machen.« Und wie zum Beweiſe ſeines krankhaften Zu⸗

ſtandes ließ Meiſter Bouquin den ganzen Sala⸗

mander durch einen derben Huſten, der kraͤftig aus ſeiner Lunge hervorkam, erbeben.

Meiſter Buyk, in ſeine Traͤumereien verſenkt, antwortete Bouquin nicht; aber er ſtreckte ſeinen Arm aus, und ſetzte ein Bidon, mit Wein ge⸗ fuͤlt, neben ſeinen Freund. Dieſes Schweigen

war zu ſehr nach dem Geſchmacke Bouquins, als

daß er daran dachte, es zu unterbrechen; und man

hoͤrte nur einen dumpfen, gleichfoͤrmigen Laut, wie

den eines rinnenden Brunnens; ein Beweis, wie eifrig Meiſter Bouquin daran dachte, dem medi⸗ ziniſchen Rathe des Doctors nachzukommen.

Als Bouquin den Bidon beinahe geleert hatte, fragte er den Raummeiſter:

Mun, Alter, was willſt Du denn von mir?

vHoͤre, Bouquin,« ſagte der Andere mit der großten Ernſthaftigkeit: vWir haben das Ho⸗ roscop des neuen Commandanten noch nicht g