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gehſt nach St. Tropez, denn: der Salamander hat geſtern ſeinen Sold empfangen.
Reiſender, die Nacht iſt ſo ſchoͤn, ſo ſanft, ſo klar; die Aloes und Orangen hauchen ſo ſuͤße Wohlgeruͤche aus; der Himmel iſt ſo blau, die Sterne funkeln! Setz' dich nieder an dem Fuße jenes wilden Maulbeerbaums mit ſeinen ſammet⸗ artigen Blaͤttern; ſetz' dich nieder, bleib auf der Kuppe dieſes Huͤgels ſitzen und vielleicht ſiehſt du noch vor Tagesanbruch ein dir fremdes, ſonder⸗ bares Schauſpiel, denn: der Salamander hat geſtern ſeinen Sold empfangen.
Vielleicht wird die ſanfte Ruhe, welche du auf jenem von Thimian und Quendelkraut duftenden Raſen findeſt, ein wenig unterbrochen werden.
Vielleicht werden deine durch den Schlaf ge⸗ ſchloſſenen Augenlider ſich ploͤtzlich oͤffnen, weil
durch ihre Huͤlle ein roͤthlich durchflackernder Schein
dringt. Du wirſt dann die Augen aufſchlagen, und die Kuͤſte, der Golf, das Meer und der Himmel
werden erleuchtet ſein, bedeckt mit purpurflammen⸗ dem Scheine; St. Tropez wird brennen, und
Fluͤche, Geſchrei, Gelaͤchter und lauter Freuden⸗ jubel, Geſaͤnge und Verwuͤnſchungen werden ſich mit dem Gelaͤute der Glocken, dem Wirbeln der Tamboure, den Gewehrſchuͤſſen und Allarmzeichen vermiſchen. Moͤglich wenigſtens, daß der Brand ſeinen Flammenmantel uͤber die Stadt ausbreitet,
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