Teil eines Werkes 
11. Theil, Der Salamander : ein Roman aus dem Seeleben : 1. Bändchen (1838) La Salamandre
Entstehung
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ich bisher ſyſtematiſch das Laſter unterliegen und die Tugend triumphiren ließ. Hier iſt meine Antwort darauf.

Ich bin ſtets uͤberzeugt geweſen, daß man einer andern Logik folgen muͤſſe, als der, welche in den Dramen und Romanen beobachtet wird, wo gewoͤhnlich der Verfaſſer der goͤttlichen Ge⸗ rechtigkeit vorgreift, und ſchon hienieden Jeden 5

nach ſeinen Werken belohnt; ſo die Hoffnung auf die Freuden oder die Furcht vor den Stra⸗ fen jener Welt vernichtend, indem er ſchon hier einen Himmel und eine Hoͤlle parodirt, und nach ſeinem Gutduͤnken ſagt: Der faͤllt Gott, der dem Satan anheim. Ich habe darin eine Pro⸗

fanation des erhabenen Gedankens des Chriſten⸗

thums erblickt, welches dieſes Leben als ein Problem

betrachtet, deſſen Aufloͤſung nur Gott allein ge⸗ buͤhrt. Dieſer Gedanke einer gerechten Vergeltung iſt an und fuͤr ſich ſelbſt die chriſtliche Religion. Aber wenn man dieſen gottlichen Gedanken menſchlich behandelt, ſo verfaͤlſcht man ihn; denn die Folge, die man daraus zieht, um ſie auf die Menſchheit anzuwenden, wird jeden Tag durch die That Luͤgen geſtraft, ſowohl durch