Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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hoffe ich, in den Herzen Derjenigen wiederhallen, welche eigenſinnig darauf beſtehen, auf die Schwar⸗ zen veraͤchtlich herabzuſehen.

Indeß war, meine Herren, bald alle Hoff⸗ nung vernichtet, und der Diener Gottes kam dem ungluͤcklichen ſeinen heiligen Troſt zu verleihen oder beſſer geſagt, dem gluͤcklichen Pflanzer, denn iſt Der nicht glucklich zu nennen, der Alles ver⸗ liert, und doch noch einen Freund, einen Bruder, einen Sohn wie Atar-Gull beſitzt?

Es iſt aber merkwuͤrdig, in welcher geheim⸗ nißvollen Beziehung eine edle, erhabene Seele, in welcher Huͤlle ſie ſich auch befinden mag, zu einer Religion ſteht, deren Umfang ſo groß und maͤch⸗ tig iſt. Im Namen unſter Religion, im Namen der Religion Chriſti, ſchwur dieſer Schwarze ſei⸗ nen Götzendienſt ab, und verlangte die Erhaltung ſeines Herrn!

Meine Thränen fließen, ſie ſind ſuß! Giebt es wohl ein ruͤhrenderes, erhabeneres Bild, als wenn man ſich einen armen Neger vorſtellt, der, wie durch Inſtinkt einer liebenden Seele geleitet, allen Troſt, alle Hoffnung erraͤth, welche in einer

Religion, die er nicht kennt, vorhanden iſt, die

ſich aber ſeinem Geiſte verworren offenbart, wie die heiligen myſtiſchen Offenbarungen, die plotzlich unſere Kirchenvaͤter erleuchteten?

Endlich, meine Herren, ließ ſich Atar-Gull, um wuͤrdig ein Leben, das er ganz ſeinen Mit⸗