Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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Dann ſollte man auch den gekroͤnten Dichtern, den Guͤnſtlingen Apollos, den Lieblingen der Mu⸗ ſen, Palmen reichen..

So gruͤßte zum hunderteſten Male der Lieb⸗ ling der Muſen, Herr***, die eingeſchlafene Ver⸗ ſammlung ſehr beſcheiden, indem er den Praͤſi⸗ denten umarmte, der ihm einen gruͤnen Eichen kranz auf die Ohren ſetzte, indem er ihm ſagte Macte animo.

Aller Augen ſtanden voll Thraͤnen, und der gekroͤnte Dichter nahm ſich feſt vor, auf ſo ſchoͤ⸗ nem Wege nicht ſtehen zu bleiben; ſich bald, und immer mit aller Kraft, vor den wurmſtichigen Wagen des Versgottes zu ſpannen, und gut oder ſchlecht zu ziehen. Dem Poeten verlangte nach ſeinem Buͤndel Lorbern, nach ſeinem Theile Lob⸗ reden und klaſſiſcher Melopeen.

Ein langes dumpfes Gemurmel durchlief den Saal; man ſetzte ſich zurecht, um, das Programm auf dem Schooße, die Haͤnde in einander gelegt, die Augen aufmerkſam auf den Praͤſidenten grich tet, mit Bequemlichkeit den Bericht der Commiſ⸗ ſion zu hoͤren, welchen dieſer der Verſammlung vorzuleſen ſich anſchickte.

Bald herrſchte das tiefſte Stillſchweigen, und der Praͤſident begann langſam, und mit toͤnender Stimme:

Meine Herren l4 3 »Die Commiſſion, beauftragt, die Anſpruͤche