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Ausdrucke des tiefſten Mitgefuͤhls; Igroßer Gott, nimm ihn in dein heiliges Paradies auf!le
vEr iſt ein Moͤrder, er hat meinen Vater ums Leben gebracht,« ſchrie Atar⸗Gull ganz außer ſich, und warf ſich uͤber das Bett des Pflanzers.
»Hoͤren Sie nicht auf ihn, Herr Abbé,« ſagte die Thuͤrſteherin; der arme Herr Targu hat aus Schmerz uͤber den Verluſt ſeines Herrn ſelbſt den Verſtand verloren; ſeit der Zeit, daß er hier bei uns im Hauſe wohnt, pflegt er ihn wie ſei⸗ nen Vater, er ernaͤhrt ihn; Tag und Nacht ver⸗
ließ er das Krankenlager nicht— der Schmerz
bringt ihn außer ſich— den armen Jungen le „Ach, mein Herr ls rief Atar⸗Gull, ſich zu des Prieſters Fuͤßen werfend und heftig weinend; vach, mein Herr, machen Sie, daß er leben bleibe; es heißt ja, daß Ihr Gott gut und gerecht ſei— daß er lebe— der Pflanzer, daß er leben bleibe; er muß noch leben, ich muß ihn noch lebend ha⸗ ben. Sie wiſſen nicht, daß ich ganz allein durch ihn noch an dem Leben haͤnge; o! machen Sie, daß er nicht ſterbe— noch nicht— ich will meine Fetiſche, die Fetiſche meiner Vorfahren mit Fuͤßen treten— ich will mich zu Ihrem Glau⸗ ben bekennen— aber daß er nicht ſterbe— daß
er lebe!— aus Barmherzigkeit, laſſen Sie ihn
leben l Guter, wackrer Diener,« verſetzte der geruͤhrte Prieſter; Gott ruft ihn zu ſich— der Men⸗


