des Schwarzen den Gang ſeiner Gedanken unter⸗ brochen.
Er ſtand raſch auf und naͤherte ſich dem Sterbenden.
„Nun, nun,« ſagte er auf Engliſch, vwie iſt Ihnen denn, mein Freund?— Nur Muth— nur Muth— 4
Der Pflanzer wendete den Kopf nach ihm, mit trockenem, gluͤhendem Blicke; mit einer ſo wuthenden Bewegung, als ſeine Kraftloſigkeit nur erlaubte, zeigte et auf den Schwarzen, der ſtumm und unbeweglich am Fuße ſeines Bettes ſtand.
„Ich ſehe, ich ſehe, mein Freund,« ſagte der Arzt; vich weiß, daß er ein braver, wuͤrdiger Die⸗ ner iſt— aber wie der Herr, ſo der Diener, und bei einem ſo guten Herrn, wie Sie— 4
Die Augen des Pflanzers leuchteten von un⸗ gewohntem Feuer, er ſtrengte ſich an, eine vernei⸗ nende Bewegung zu machen und ſchuttelte den Kopf, welcher ſogleich wieder ſchwer auf das Kiſ⸗ ſen zuruͤckfiel.
„Ja, ja, Sie ſind ein guter Herr,« nahm der unerſchutterliche Aeskulap das Wort, Hein eben ſo guter Herr, wie er ein guter Sklave iſt— ein guter Freund wollte ich ſagen.«
Herr Wil war von Fieber und Schmerzen ſo ſchwach, daß er keine Bewegung mehr machen konnte, nur ſeine Augen, die ſich mit Thränen fullten, hob er gen Himmel, und ſchien Gott mit


