Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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Als dieſer Ausbruch der Raſerei voruͤber war, beſchaͤftigte er ſich wieder mit dem Pflanzer, der durch die Erſchuͤtterung ohnmaͤchtig geworden war.

Er hob ihn auf, legte ihn ſorgfaͤltig auf ſein Bett, und ließ ihn Eſſig einathmen.

Tom Wil ſchlug erſtaunt, verwirrt, die Au⸗ gen aufz der arme Mann glaubte, von einem bo⸗ ſen Traume zu erwachen; und als er ſich wieder von ſeinem Sklaven bedient ſah, laͤchelte er ihn mit dem Ausdrucke der Dankbarkeit freund⸗

üich an.

Aber dieſer las aufmerkſam in den Geſichts⸗ zugen des Pflanzers, was in ſeiner Seele vor⸗ ging, und um ihm nicht die allerkleinſte troͤſtende Taͤuſchung zu laſſen, begann er wieder, indem er ihm mit Heftigkeit die Hand druͤckte:

vIch bin es ganz allein, Tom Wil, der deine Frau und deine Tochter tödtete— du haſt nicht geträͤumt, Tom Wil, ich bin es— 4

Was der ungluͤckliche Pflanzer litt, iſt leichter zu fuͤhlen als zu beſchreiben; auch erhielt ſeit die⸗ ſem ſchrecklichen Augenblicke Atar⸗Gulls grauſame Sorgfalt allein noch ſein ſchwankendes Leben.

Einmal wollte er ſeinem qualvollen gemarterten Leben ein Ende machen, und weigerte ſich, Nah⸗ rung zu nehmen.

Da zwang ihn Atar⸗Gull mit Huͤlfe zweier Mitbewohner des Hauſes, einige Loͤffel Bouillon einzuſchluͤrfen, und der arme Pflanzer hoͤrte einen

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