Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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»Du biſt ſtumm und kannſt mir nicht wider⸗ ſprechen.

vDu wirſt nicht mehr ſchreiben, denn ich ver⸗ laſſe dich keinen Augenblick mehr, auch ſind jetzt deine Haͤnde gelaͤhmt.

vUnd jeden Tag, jede Stunde, wirſt du den Henker deiner Familie vor Augen haben, Den, der dich zu Grunde richtete.

vUnd Nachts will ich dich aufwecken, damit du beim Scheine dieſer Lampe ſtets den Henker deiner Familie und den Urheber deines Ungluͤckes erblickteſt!

Allenthalben wird man mich loben, preiſen, als ein Muſter treuer Diener aufſtellen, und ich will dich pflegen, ich will dein Leben mit Muͤhe erhalten, weil es mir unſchätzbar theuer iſt, theu⸗ rer, als mein eignes; du mußt zu meiner Genug⸗ thuung lange leben, lange leben fuͤr meine Rache; ewig, wenn es in meiner Macht ſtaͤnde; und träte ein Fremder zu dir ein, ſo wäre es, um mich zu loben, mich, der ich alle die Deinen, deine ganze Familie ausrottete, der ich dich ſtumm und un⸗ gluͤcklich machte— denn ich war es, ich, hoͤrſt du, Tom Wil, ich allein habe alles Ungluͤck uͤber dich gebracht— ich ganz allein— 4

So bruͤllte der Neger, ſchaͤumend wie ein Ti⸗ ger und ſprang dabei wild in der Stube umher, mit Geberden, die nichts Menſchliches mehr hatten.—