Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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vmußte ich meinen Haß, der mir das Herz zer⸗ nagte, verbeißen; den Tag uͤber diente ich dir lä⸗ chelnd und kuͤßte mit Freudenthraͤnen deine Hand, die mich geſchlagen hatte.

Ich weinte wirklich vor Freuden, Tom Wil— denn jeder Schlag, jede Demuͤthigung, die ich er⸗ fuhr, befoͤrderten meine Rache um einen Schritt.

Endlich ward mir dein Zutrauen! ſogar deine Zuneigung! Endlich!— 4 heulte der Schwarze

mit einem entſetzlichen Gelaͤchter— „Ich war es, der dich vor den Richterſtuhl der Giftmiſcher zog, der deine Herden, deine Schwar⸗ zen und ſelbſt meinen und Narina's Erſtgebornen vergiften ließ, um allen Argwohn von mir zu ent⸗ fernen, dem guten treuen Diener.«

Jetzt machte Atar⸗Gull eine Pauſe, er ſchwieg, wie um ſeine grauſamen Mittheilungen einzeln recht langſam und ſchmerzhaft in das Herz des Pflanzers zu traͤufeln, der zu traͤumen glaubte.

Dann fuhr er fort—

»Und ich war es, Tom Wil, der deine Be⸗ ſitzungen, und auch das Haͤuschen, das du mir geſchenkt hatteſt, in Brand ſteckte, und welcher dann in den Flammen umherlief, damit man kei⸗ nen Argwohn ſchoͤpfe— das that ich, der gute treue Diener.«

Hier machte er eine neue Pauſe. »Und ich war es auch, Tom Wil, der durch