Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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ſchwach wie er war, mit einem dumpfen Seußzer in ſeinen Lehnſtuhl zuruͤck.

Der Neger fuhr fort:

„Spare deine Seufzer fuͤr ſpäter; jetzt iſt es noch nicht Zeit dazu. Tom Wil, Pflanzer von Jamaika, Tom Wil, der Millionen beſaß, ein zärtlicher Vater, ein gluͤcklicher Gatte war— bald wirſt du ſeufßzen, wirſt du Blut weinen.

Sieh, ſollte ich den Haß gegen den Sklaven⸗ haͤndler, den man gehangen, mit dem zu dir ver⸗ gleichen, Tom Wil, ſo konnte ich ſagen, daß ich ihn wie einen Bruder liebte.

Und doch ſprang mein Herz vor Freude, als ich ihn hinrichten ſah.

Genug, Tom Wil, weißt du, was du mir zu Leide thateſt? Weißt du es?

Fuͤr Gold haſt du mein Blut verkauft—— ein armer Greis, der nur noch wenige Tage zu leben hatte, der nichts von dir verlangte, als et⸗ was Mais und Sonne—— fuͤr Gold haſt du ihn hinrichten laſſen wie einen Raͤuber, einen Moͤrder.

Es war mein Vater— Tom Wil, der alte Hiob.— Er war mein Vater! Verſtehſt du jette

Der Pflanzer athmete kaum, und ſtarrte Atar⸗ Gull an, wie geblendet von deſſen Blick. „Damals, ſiehſt du,« fuhr der Schwarze fort,