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Statt der Antwort nickte der Pflanzer bei⸗ ſtimmend und druͤckte die zitternde Hand ſeiner
Frau.
Den ungluͤcklichen hatte der Anblick der Leiche ſeiner Tochter ſo heftig erſchuͤttert, daß er keinen Laut hervorbringen konnte; ſeine Zunge war vom Schlage gelaͤhmt; er blieb ſeitdem ſtumm⸗
Frau Wil verſtand ſeinen Blick und verſetzte: „Muth, weshalb?— großer Gott, der Tod ſchreckt mich nicht mehr— im Gegentheil, ich wuͤnſche ihn herbei— denn ich werde ſie dann we⸗ nigſtens bald wiederſehen— meine Jenny—4
Die arme Mutter ſprach den Namen mit ei⸗ nem durchdringenden Schrei aus, der ihre letzten Kraͤfte zu erſchoͤpfen ſchien.
Herr Wil, dem der weinende Atar⸗Gull bei⸗ ſtand, brachte ſie mit Huͤlfe des Riechflaͤſchchens wieder zu ſich.
WVerzeih mir, guter Wil, ich hatte dir ver⸗ ſprochen, den Namen unſerer armen Tochter nicht mehr zu nennen; ich weiß, wie wehe ich dir und dem treuen Diener thue, ich meine unſern theuern Freund, Wil, denn ſolche Dienſte kann nur ein Freund leiſten: einundzwanzig Tage ohne Schlaf, unermuͤdet, ohne die Gefahr in Anſchlag zu brin⸗ gen, der er ſich ausſetzte, um Theoderich aufzuſu⸗ chen.— Wie iſt es mit deiner Wunde, Atar⸗ Gull, wird ſie beſſer?4 fragte Frau Wil mit ſchwacher Stimme.


