Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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waren, unter einem kleinen Tiſche, ließ den Fen⸗ ſtervorhang herab, machte die Jalouſie und die Laden wieder zu und ſchlich fort.

Als er ſich zu Atar⸗Gull wandte, der alle ſeine Bewegungen mit großer Aufmerkſamkeit beob⸗ achtete— wurde er heftig beim Arme gefaßt—

„Aha! ertappe ich dich, ſchlauer Fuchs,« ſagte eine tiefe Stimme mit lautem Gelaͤchter, es war die des Pflanzers—

MNicht ſo laut, Herr Wil, nicht ſo laut,« ſagte Theoderich,„Jenny koͤnnte es horen—

„Nun— verliebter Narr, wenn auch?6

vSie ſoll aber nicht; ich habe einen unſerer alten Späße bereitet, ſie von ihrer ungluͤcklichen Furcht zu heilen.«

„Ah!— eine Schlange; nun das iſt ein Hauptſpaß! Wie worden wir ſie auslachen. Es iſt aber doch keine Gefahr mehr zu fuͤrchten?«

„Der Kopf iſt abgeſchnitten, der Hals zertreten, Vater Wil.«

„So bin ich ruhig, mein Sohn.— Komm, wir wollen uns hinter die Stubenthuͤr verſtecken, und ſie feſt zuhalten, da werden wir das Geſchrei der Meluſine hoͤren,« antwortete der gutmuͤthige Vater, der ſich recht leiſe zu ſchleichen bemuͤhte, um ohne Geraͤuſch die Galerie zu erreichen, an welche die Stube ſeiner Tochter ſtieß.

Die andere Thuͤr fuͤhrte in das Zimmer der Mutter—