Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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Aber man ſagt, daß der Pflanzer Wil menſch⸗ lich mit ſeinen Schwarzen umgeht; bedenke, mein Sohn, daß die Giftmiſcher gerecht in ihrer Rache ſind4

Atar⸗Gull, der dieſe Entgegnung, die jene rohe Rechtlichkeit eingab, welche zu allen Zeiten, von den Chriſten an bis zu den Carbonaris, den furchtbaren Vereinigungen der Schwachen gegen die

Starken eigen war, vorausgeſehen hatte, antwortete: Daher, mein Vater, fordere ich nicht den Tod der Menſchen. Der Herr iſt ein guter Mann, unſere Huͤtten ſind reinlich und geſund, die Fruͤchte unſerer Gaͤrten ſind unſer Eigenthum, und nie nimmt man vor dem zwoͤlften Jahre unſeren Frauen die Kinder weg. Stockfiſche und Maniok werden uns reichlich ausgetheilt, und es iſt eine Luſt, uns jeden Sonntag am Ufer des Meeres laufen und ſpringen und ins Waſſer tauchen zu ſehen, um die Muͤnzen zu apportiren, die unſer Herr hineinwirft.«

Was die Peitſche des Aufſehers anbetrifft,« ſagte Atar-Gull mit ſeinem gewohnten Laͤcheln, mit der ſpielen unſere Kinder, wenn ſie Schild⸗ kroͤten am Ufer auf dem Sande umdrehen wollen,

und zwanzig von uns haben ihre Freilaſſung aus⸗

geſchlagen, um bei dieſem guten Herrn bleiben zu koͤnnen.«

Was willſt du alſo 4 rief ungeduldig der alte Neger.