Teil eines Werkes 
10. Theil, Atar-Gull : Roman : 3. Bändchen (1838)
Entstehung
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bewegt, das ſchmetternde Geſchrei der Anolis, oder den Klageton der Holztaube.

Atar⸗Gull erklimmte mit unendlicher Anſtren⸗ gung die ſpitzen Felſen des Schwefelbergs, der im Nordweſten von Jamaika liegt. y

Bald hielt er ſich an Lianen, die von rothen Granitmaſſen herabhingen; bald ſchwang er ſich mit Huͤlfe eines eiſenbeſchlagenen Stockes, deſſen er ſich mit großer Gewandtheit bediente, von einer Felſenſpitze zur andern, und wer ihn ſo uͤber den tiefen Abgruͤnden haͤtte haͤngen ſehen, wuͤrde vor Schrecken erbleicht ſein..

Einmal glitt er, von der Anſtrengung erſchöpft, den Abhang einer jaͤhen Schlucht herab; als er einen Stuͤtzpunkt ſuchte, glaubte er dicht neben ſich einen der ſchoͤnen Cactus mit roth und blauen Blumen zu ſehen, erfaßte ihn ſchnell doch

dieſe, eine Art heimliches Gericht bildend, beſtand aus entlaufenen Negern, die ſich zu beſtimmten Zeiten in unzugänglichen Schlupfwinkeln, die nur die Sklaven der Inſel kannten, verſammelten. Sort brachte jeder Sklave den Grund ſeiner Klage vor, erklärte ſeine Beweg⸗ Si zur Rache, und nachdem er den erforderlichen

id geleiſtet hatte, erhielt er das Gift, deſſen er be⸗ durfte, um Vieh oder Weiße zu tödten.

Die letzten Giftmiſcher wurden im Jahre 1823 in Guadeloupe hingerichtet. Die hier vorkommenden ſchaudererregenden Details, ſind aus Protokollen, Aus⸗ ſagen, oder Anklagen gezogen, die ſich in der Kanzlei zu St.⸗Pierre auf Martinique befinden.

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