Nacht, gegen vier Uhr, ſignaliſirt man zwei Fahr⸗ zeuge, die man gar bald als die Brigg und die Goelette erkennt, von dem infamen Spitzbuben und einem ſeiner Spießgeſellen befehligt. Wir ſpannen alle Segel auf und ſind mit Tagesan⸗ bruch nur noch zwei Kanonenſchuͤſſe weit entfernt. 1 Was erblicken wir aber nun?— die Goelette„ uͤbermaͤßig mit Segeln belaſtet, mit dem Winde davoneilen— aber ſo ſchnell— mit einer Schnel⸗ ligkeit, wovon man keinen Begriff hat— das andere Schiff zuruͤcklaſſend.— Hier war nicht lange zu erwaͤgen; wir konnten nur eins von bei⸗ den waͤhlen, wie Sie denken werden. Der Com⸗ mandant ließ alſo die Fregatte quer gegen den Wind halten, um das zuruͤckgebliebene Schiff zu bemannen und dann auf die Goelette weiter Jagd zu machen. Wir nahen alſo auf Flintenſchuß⸗ weite und man ſchickt vierzig Mann, gut bewaff⸗ net, unter Leitung eines Lieutenants, ab, um ſich des Schiffs zu bemaͤchtigen, welches ſtill da lag, wie ein todter Fiſch. Mein Gott, ich ſehe ſie* noch vor mir, wie wenn es jetzt geſchaͤhe; ſie na⸗ hen und ſteigen alle an Bord des Fahrzeugs, bis auf vier Mann, die in der Schaluppe zuruͤckblei⸗ ben.— Der Lieutenant, auf den Laufplanken angelangt, vertheilt ſeine Mannſchaft in zwei Cor⸗ poralſchaften, und da er in dem unterſten Raume ſchreien hoͤrt, bofiehlt er der erſten, durch die kleine Luke hinabzuſteigen; aber umſonſt, ſie war von
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