ſeiner niedrigen Unterwuͤrfigkeit, ſeines ſuͤßen, ſanf⸗ ten Laͤchelns, ablegen konnte.
Da mußte man ihn ſpringen ſehen, athemlos, keuchend, ſich wie ein raſender Loͤwe bruͤllend waͤl⸗ zend, und wuͤthend in die Erde beißend, indem er ſich der Schmach, der Hiebe jedes Tages erinnerte!
Indem er an Brulart dachte, den er fruͤher oder ſpaͤter wiederzuſehen hoffte; an den Pflanzer, der ihn pruͤgeln ließ, und ihm ein beleidigendes Mitleid ſchenkte, eine Zuneigung, wie man ſie zu einem Vieh hat, wie der Herr zu ſeinem Hunde! dann blitzten ſeine Augen in der Dunkelheit der Nacht und ſeine Zaͤhne knirſchten.
Und welche Gewalt uͤbte er uͤber ſich aus! Mit ſeinem wilden, ungezaͤhmten Charakter, mit dieſer verzehrenden Entſchloſſenheit laͤchelte er den Tag uͤber bei jedem Schlage, den er ewyfing, und kuͤßte die Hand, die ihn ſchlug.
Um zu dieſem unglaublichen Reſultate zu ge⸗ langen, bedurfte es einer fixen, beſtimmten, un⸗ wandelbaren Idee, welcher der Neger Alles auf⸗ opferte. Das war die Rache!
Noch war dieſe Rache nur durch Brulart's Grauſamkeit und durch die Wuth erweckt, Sklave zu ſein; aber welche furchtbare Kraft erhielt ſie, großer Gott! als er wußte, was der Leſer jetzt er⸗ fahren ſoll.
Im raſchen Laufe ſprang der unglcktiche


