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piſche Nacht, vom ſanften Schimmer des Mon⸗ des beleuchtet.
Bei dem letzten Glockenſchlage waren die Schwarzen niedergekniet; Herr Wil, ſeine Frau und Tochter waren mit ihrem Beiſpiel vorange⸗ gangen, indem ſie das allgemeine Gebet mit lau⸗ ter Stimme begannen.
Es war ein großes, erhebendes Schauſpiel, den Herrn und den Sklaven ſich gleich vor dem Schoͤpfer beugen zu ſehen, und ſie unter dem Azur⸗ gewoͤlbe des Himmels, der vom Glanze der Sterne ſtrahlte, daſſelbe Gebet ſprechen zu hoͤren.
Ringsum ertoͤnte nicht das geringſte Geraͤuſch — man hoͤrte nur die tiefe ſonore Stimme des Pflanzers, und von Zeit zu Zeit den ſilberhellen Ton Jennys, wenn ſie eine heilige Strophe mit ihrer Mutter wiederholte.
Die Palmbaͤume wiegten ſchweigend ihre gro⸗ ßen, glaͤnzenden Blaͤtter, und die Bluͤten der Faffeeſtaude, die ſich in der Kuͤhle der Nacht oͤffneten, verbreiteten die herrlichſten Wohlgeruche.
Nach dem Gebete zerſtreuten ſich die Neger auf der Heide, theils dort umherzuirren, theils aus⸗ zuruhen, denn das war ihnen erlaubt.
Atar⸗Gull konnte waͤhrend der Nacht nicht ſchlafen.
O! Nachts liebte er allein umherzuſtreifen; das war der einzige Augenblick, wo er die Maske


